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Die Atmung

Wir können tagelang ohne Nahrung leben, 3 Tage ohne zu trinken, aber nur wenige Minuten ohne Sauerstoffaufnahme.

Es gibt viele Sprichwörter die auf die Atmung eingehen:
- einen langen Atem haben
- da bleibt einem die Luft weg
- ...

Der Atemrhythmus und die Atemtiefe passen sich immer der jeweiligen Situation an. Bei Aufregung wird die Atmung schneller, bei einer Kraftanstrengung wird die Atmung tiefer, bei der Entspannung sinkt dei Atemfrequenz.
Chemorezeptoren im Blut kontrollieren den Kohlendioxid-Gehalt, bei einer Überschreitung des Schwellenwertes setzt der Atemreflex ein. Das Atemzentrum, im verlängerten Rückenmark, steuert unbewusst unsere Atmung.

Unsere Atmung können wir aber auch bewusst beeinflussen.

  • Wir können gezielt "in" den Bauch atmen, dabei senkt sich das Zwerchfell mit der Einatmung;
  • Wir können in den Brustkorb atmen, wobei es zu einer vergrößerten Rippenbewegung kommt durch das Heben und Senken des Brustkorbes.
  • Eine schnelle, flache Atmung ist möglich (hecheln)
  • oder auch die langsame, tiefe Atmung.
  • Atmung durch die Nase 
  • Atmung durch den Mund