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Die Bauchatmung

Bei der Bauchatmung kommt ein vermehrtes Bewegen des Zwerchfells zum tragen. Das Zwerchfell trennt den Brustraum vom Bauchraum. Während der Einatmung zieht sich das Zwerchfell nach unten, übt somit einen sanften Druck auf die Eingeweide, die tiefen Bauchvenen und den Beckenboden (Diaphragma urogenitale)aus.

Mit der Ausatmung zieht sich das Zwerchfell wieder nach oben zurück, die Eingeweide gehen an ihren ursprünglichen Platz, auf die große Hohlvene wird ein kleiner Sog ausgeübt und auch der Beckenboden kann wieder zurückschwingen.Durch unsere zu enge Kleidung und zu langes Sitzen ist unsere Bauchatmung oftmals eingeschränkt.

Wo sie jetzt gerade meine Zeilen lesen nutzen Sie die Gelegenheit für eine kleine entspannende Atemübung. Rutschen Sie auf Ihrem Stuhl mal etwas weiter nach vorn, lehnen sich trotzdem hinten gegen die Lehne, strecken Sie Ihre Beine nach vorne aus und legen Sie beide Hände auf den Bauch (ca. Höhe des Bauchnabels).

Atmen Sie bewusst in den Bauchraum, wobei sich dann die Bauchdecke nach vorne wölbt. Bei der Ausatmung zieht sich die Bauchdecke von alleine wieder zurück in die Ausgangsstellung. Wenn Sie jetzt bemerken das Ihr Bauch sich in diesem Moment nicht den Platz nehmen kann, öffnen Sie Ihre Kleidung ein wenig. Nutzen Sie die Gelegenheit für ein paar weitere tiefe Atemzüge, lassen Sie die Schultern locker und horchen Sie ein wenig in sich hinein. Vielleicht vernehmen Sie ein kleines gluckern im Bauch, das ist Ihr Darm, die Peristaltik (Darmbewegung) wird gefördert.